Küche im Shabby Chic Stil.

Shabby Chic: Der Wohnstil mit Schönheitsfehlern

Shabby Chic – Dieser Einrichtungsstil ist heute beliebter denn je. Höchste Zeit also, sich dem Trendthema und dessen Bedeutung einmal genauer zu widmen.

Wer sich ein wenig mit Einrichtungsstilen beschäftigt, kommt nicht an dem Begriff „Shabby Chic“ vorbei. Die scheinbar zufällige Mischung aus Gebrauchtem und Neuen ist heute angesagter als je zuvor. Doch woher stammt dieser Stil überhaupt und worin drückt er sich aus? Um diese Fragen zu beantworten, haben wir uns einmal genauer mit dem Thema beschäftigt.

Shabby Chic: Eindeutig englisch

Der Begriff „Shabby Chic“ kommt aus dem Englischen und bedeutet wörtlich übersetzt etwas wie „schäbiger Schick“. Daher wird dieser Stil auch als alternative Gegenbewegung zur prunkvollen Einrichtung gehobener sozialer Klassen gesehen. Zunächst klingt „schäbig“ und „schick“ natürlich nach zwei sich gegenseitig ausschließenden Begriffen, deren Mischung noch vor einigen Jahren undenkbar gewesen wäre. In den 80er Jahren bewies die Designerin Rachel Ashwell jedoch das Gegenteil: Aus einem kleinen Laden in Santa Monica, wo sie mit Flohmarktartikeln handelte, wurde schon einige Jahre später das erfolgreiche Unternehmen „Shabby Chic Brand LCC“, das sich mittlerweile sogar den Begriff Shabby Chic als Warenzeichen patentieren ließ.

Ein Stil entwickelte sich: Shabby Chic

So gilt Shabby Chic heutzutage als ein Stil, bei dem mehr Wert auf Originalität, als auf puristischen Perfektionismus gelegt wird. Während moderne, schlichte Wohnstile mit glattpolierten Oberflächen und Schwarz-Weiß-Look oftmals kühl wirken, zeichnet sich der Shabby Chic Stil durch Kreativität und Gemütlichkeit aus. Ein im Shabby Chic Stil dekorierter Raum wirkt verspielt, verträumt, individuell und vor allem bewohnt.

Die Charaktereigenschaften dieses Stils manifestieren sich in Möbeln, jedoch vor allem in Wohnaccessoires. Wer sein Zuhause im Shabby Stil einrichten möchte, kann dies somit im großen Stil, jedoch auch in kleinen Details tun. Getreu dem Motto „Erlaubt ist alles, was gefällt“ darf nach Herzenslust dekoriert und gesammelt werden.

Abgeplatzter Lack, Kratzer und Gebrauchsspuren auf Möbeln sind ein typisches Merkmal dieses Stils. Hoch im Kurs stehen daher Erb- und Flohmarktstücke sowie Selbstgemachtes. Möbel im Shabby Chic Stil kann man beim Trödelhändler oder bei Haushaltsauflösungen erstehen, doch auch Möbelhersteller passen sich dem Shabby Chic Trend an, indem sie Möbel produzieren und diese quasi „künstlich altern lassen“.

Der perfekte Shabby Look kann durch einige wenige Tricks unterstützt werden: Neben den vorrangig weißen Holzmöbeln können für Wände und Stoffe Pastellfarben verwendet werden. Stoffe mit floralen Mustern und Spitze, aber auch natürliche Materialien wie Leder, Leinen und Baumwolle verleihen dem Zuhause den perfekten Shabby Chic Stil. Um diesen zu untermalen können Accessoires wie alte Wecker, Bücher und Bilder im „used look“ verwendet werden. Ebenfalls beliebt sind Dekoschilder im Vintage Style auf denen Sprüche und Zitate stehen.

So ist der Stil, dessen Name zunächst auf schäbigen Flohmarktplunder schließen lässt, alles andere als schäbig. Vielmehr zeichnet sich Shabby Chic durch eine gekonnte Mischung aus Altem und Neuem sowie durch Ungezwungenheit und Unvollkommenheit aus.

Spiegel im Kleiderschrank.

Wandspiegel – eine Bereicherung für jedes Zimmer

Wandspiegel in den unterschiedlichsten Stilen und Formen bereichern jeden Raum. Doch wie holt man das Beste aus dem glänzenden Spiegel heraus?

„Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“ – Schon Schneewitchens Stiefmutter erkannte die Vorteile, die ein Wandspiegel in sich birgt. Zwar gibt es bisher wohl noch keinen sprechenden Spiegel, doch ist die „Zauberkraft“ eines schönen Spiegels nicht zu verleugnen. Wandspiegel geben nicht nur Auskunft über das Outfit. Neben diesem praktischen Zweck bieten die reflektierenden Glasflächen unzählige weitere Vorteile.

Spiegel lassen Räume größer wirken

So können Wandspiegel auch genutzt werden, um kleine Räume größer wirken zu lassen. Ein großer Spiegel an einer Wand reicht schon aus, um mehr Quadratmeter zu suggerieren und dem Raum optische Tiefe zu verleihen. Richtig eingesetzt verleiht der Wandspiegel dem Raum sogar mehr Helligkeit – die ideale Lösung also für kleine, dunkle Zimmer mit wenigen Fenstern und niedrigen Decken. Der Wandspiegel kann jedoch noch mehr: Ähnlich wie Bilder können Spiegel genutzt werden, um einem Zimmer wunderbare Akzente zu verleihen. Weil Spiegel an Luxus und Eitelkeit erinnern, können sie die Atmosphäre eines Raumes entscheidend beeinflussen.

Den passenden Wandspiegel finden

Aufgrund der zahlreichen Formen, Farben und Materialien scheint es zunächst gar nicht so leicht, den passenden Wandspiegel und den idealen Platz zu finden. Mit diesen einfachen Tricks setzen Sie Ihren Wandspiegel jedoch gekonnt in Szene:

  1. Auswahl: Bei der Auswahl sollten Sie zunächst darauf achten, einen Wandspiegel zu wählen, der zum Einrichtungsstil ihres Raumes passt. So passen einfache, rechteckige Spiegel zu fast jedem Stil und in jedes Zimmer, während verschnörkelte, prunkvolle Spiegel eher große, schlichte Räume schmücken sollten. Auch ist der Einsatz rahmenloser Wandspiegel nahezu unbegrenzt. Auf mich persönlich wirken Spiegel mit Rahmen jedoch viel wohnlicher und daher passender für Schlaf-oder Wohnzimmer. Für ein kleines Zimmer lohnen sich Wandspiegel, die zusätzliche Staumöglichkeiten bieten. So gibt es beispielsweise aufklappbare Spiegel, hinter denen sich Ablageflächen und Aufhängemöglichkeiten für Schmuck und andere Kleinigkeiten verbergen.
  1. Position: Um kleinen Räumen optisch Größe zu verleihen, sollten Wandspiegel immer an den Längsseiten des Raumes aufgehängt werden. Positionieren Sie Wandspiegel in einem dunklen Raum dagegen so, dass sie das Licht des Fensters reflektieren. In fensterlosen Räumen macht sich ein Wandspiegel ideal gegenüber von einer Tür, die häufig offen steht. Auch hinter Lampen und Kerzen sorgen Spiegel für eine wohnliche und gemütliche Atmosphäre. Um den praktischen Zweck eines Wandspiegels jedoch nicht zu vergessen, sollte bei der Positionierung auch darauf geachtet werden, dass dieser möglichst schnell zu erreichen ist, damit vor dem Hinausgehen ein Blick hineingeworfen kann.

Mit diesen einfachen Tricks machen Sie aus ihrem Wandspiegel eine schicke und praktische Dekoration für jeden Raum. Zwar ist die Auswahl der Modelle nicht immer ganz einfach, doch am Ende findet jeder den Wandspiegel, der „zu ihm spricht“.

Ein altes Stück Holz.

Möbelpflege: Wie pflege ich gebrauchte Möbel?

Um dem Verschleiß gebrauchter Möbelstücke entgegenzuwirken, ist die richtige Pflege unerlässlich. Hier ein Paar hilfreiche Tipps und Tricks.

Schränke, Vitrinen, Sideboards und vor allem Tische werden Tag für Tag stark beansprucht.  Selbst hochwertige Möbelstücke aus Massivholz bleiben nicht von den typischen Gebrauchsspuren des Alltags  verschont.  Vor allem bei hohen Anschaffungskosten sind Kratzer und Wasserränder auf Lieblingsmöbelstücken ärgerlich. Weil die Anwendung vermeintlich allgemeingültiger Reinigungstipps die Blessuren meist nur verschlimmert, ist die richtige Möbelpflege bei gebrauchten Möbeln unerlässlich.

Experten raten, die gebrauchten Möbel zunächst gründlich zu entstauben. Hier ist jedoch Vorsicht geboten: Benutzen Sie für die Reinigung hochwertiger Echtholzmöbel kein Wasser. Dringt Feuchtigkeit in die Möbel, quellen sie auf und erhalten unschöne Dellen und Flecken. Dieser Prozess ist auch durch Trocknung und Pflege nicht umkehrbar. Auch sollten scheuernde Mittel vermieden werden. Die Reinigung mit einem leicht feuchten, möglichst weichen und fusselfreien Tuch reicht meist aus.

Möbelpflege: Immer die gleichen Mittel nehmen

Für die anschließende Pflege gebrauchter Möbel raten Experten, diese immer mit dem gleichen Mittel zu pflegen, mit dem sie vor dem Kauf behandelt wurden. So sollte ein gebrauchter Schrank, der vom Hersteller geölt wurde, später nicht gewachst oder lackiert werden. Lediglich bei vollständig unbehandelten Holzmöbeln kann das Pflegemittel selbst gewählt werden. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  1. Einölen: Öl dringt tief in das Holz ein und schützt die Oberfläche der gebrauchten Möbel so dauerhaft vor Schmutz, Feuchtigkeit und Austrocknung. Zudem bietet es, im Gegensatz zu Lack, den Vorteil, dass es die Poren vom Holz nicht verschließt und das Material so weiter atmen kann. Zur Pflege mit Öl eignet sich beispielsweise Leinöl. Möglich ist es jedoch auch, gebrauchte Holzmöbel mit einem speziellen Olivenöl einzureiben.
  2. Lasieren: Auch Lasuren pflegen gebrauchte Möbelstücke und schützen diese vor Flecken. Möchte man gebrauchte Möbelstücke nicht nur pflegen, sondern auch deren Farbe verändern oder mögliche Gebrauchsspuren verdecken, ist eine Lasur die ideale Möglichkeit.
  3. Lackieren: Sollen gebrauchte Möbelstücke gepflegt und gleichzeitig robust gemacht werden, ist Lack eine weitere Alternative. Dieser isoliert das Holz vollständig und schützt es so vor Feuchtigkeit und UV-Licht. Vor allem für Möbel, die in feuchten Räumen, wie beispielsweise dem Badezimmer, einem extremen Klima ausgesetzt sind, ist Lack daher die ideale Möglichkeit.
  4. Wachsen: Um seine geliebten Möbelstücke vor Austrocknung und Farbverlust zu schützen, ist es weiterhin möglich, diese mit Holzwachs zu pflegen. Von der Pflege mit Wachs raten Experten jedoch ab, weil es bereits bei niedrigen Zimmertemperaturen weich wird und so seinen Glanz verliert.

Um eine optimale Pflege zu erzielen sollten Öl, Lasur, Lack oder Wachs nicht zu dick aufgetragen werden. Das Motto „viel hilft viel“ gilt für die Pflege gebrauchter Möbelstücke nicht, weil dadurch ein glanzmildernder Film entstehen kann.

Eine Tulpe liegt auf einem karierten Kissen.

Willkommen im Frühling: Deko, die den Frühling ins Haus holt

Im Frühling erstrahlt die Natur in neuer Pracht. Mit einfacher Deko können Sie ihr Zuhause auch innen in frühlingshafter Stimmung erstrahlen lassen.

Die Vögel zwitschern, die ersten warmen Sonnenstrahlen erwecken die Natur zu neuem Leben und die Tage werden wieder heller und länger. All diese Reize der schönen Jahreszeit können in uns Menschen „Frühlingsgefühle“ wecken und für gute Laune sorgen. Da liegt es nahe, auch das eigene Zuhause in frischer Pracht erstrahlen zu lassen. Ob klassische Deko, Modernes oder Vintage – mit diesen einfachen Dekoideen bringen Sie den Frühling im Handumdrehen in Ihr Zuhause.

Den Frühling im Haus – mit Pflanzen

Auf die leichteste Art und Weise lässt sich die Pracht des Frühlings wohl durch frische Schnittblumen oder Topfpflanzen ins Haus holen. Ob Tulpen, Narzissen, Rosen oder Hyazinthen – Pflanzen setzen fröhliche, frische Akzente und sorgen sofort für frühlingshafte Stimmung im Haus. Eine meiner Lieblingspflanzen ist Lavendel, der zwar eigentlich im Garten wächst, mittlerweile aber auch im Inneren des Hauses zur Deko genutzt wird. Da er ein Dauerblüher ist, schmückt er beispielweise Fensterbänke oder Esstische bis weit in den Spätsommer hinein. Er ist nicht nur eine wunderschöne Deko, sondern auch pflegeleicht, anspruchslos und robust. Sogar mit einem Platz in der prallen Sonne gibt sich der Lavendel zufrieden.

Mit etwas Deko ist der Frühling da

Ein für jede Jahreszeit unentbehrliches Accessoire in Sachen Deko für Ihr Zuhause sind flache Schalen oder Tabletts, die der Jahreszeit entsprechend dekoriert werden können. Im Frühling lassen sich diese beispielsweise mit Moos und Blüten auslegen. Stellen Sie nun noch eine Kerze und eine kleine Porzellanfigur in Schmetterlings- oder Vogelform dazu, entsteht eine persönliche und kreative, frühlingshafte Deko.

Wer seine Wohnung gern etwas verspielt dekoriert, kann das Wintergrau im Haus durch florale Muster auf Heimtextilien vertreiben. Gardinen, Kissen, Tischdecken oder Tischsets mit Blumenmustern sind erfrischende Deko und lassen ihr Zuhause frühlingshaft wirken. Dabei gilt: Weniger ist mehr! Zu viele und zu bunte Muster können schnell kitschig und unruhig wirken. Wer jedoch zu zarten Farben greift und nicht zu viele verschiedene Muster kombiniert, kann auch hierbei kaum etwas falsch machen.

Deko: Die klassischen Farben im Frühling

Die klassischen Farben einer jeden frühlingshaften Deko sind natürlich Grün und Gelb. Diese können jedoch auch mit zarten Rosatönen kombiniert werden. Während Rosa für Einige zunächst nach einer Dekorationsfarbe für Kinderzimmer klingt, erklären Experten, dass die Farbe in diesem Frühling zu einem neuen Trend in Sachen Deko geworden ist und den klassischen Frühlingsfarben daher mächtig Konkurrenz macht. Insgesamt wirken helle, freundliche Farben in Ihrem Zuhause frühlingshafter, als dunkle und zu kräftige Töne.

Wie Sie sehen genügen also ein paar kleine Handgriffe und ein wenig Zeit, um den Frühling auch in Ihren vier Wänden willkommen zu heißen!

Symbolbild für Möbel online kaufen: Einkaufswagen auf Tastatur

Klarer Trend erkennbar: Möbel online kaufen

Studien belegen: Immer mehr Menschen kaufen ihre Möbel online

Wohnwand

Immer mehr Menschen kaufen ihre Möbel online.

Der deutliche Trend ist nicht mehr zu übersehen: Möbel online kaufen. Immer mehr Menschen kaufen ihre Möbel online. Im Jahr 2014 bestellten die deutschen Konsumenten Waren im Wert von 49 Milliarden Euro via Internet. Bekleidung ist dabei nach wie vor das mit Abstand beliebteste Produkt. Einkaufen über das Smartphone gewinnt zudem immer weiter an Bedeutung. Das ergab die groß angelegte Verbraucherstudie des Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh). Demnach konnten einige bislang wenig versand-handelsaffine Branchen wie Möbel & Dekorationsartikel (2,5 Milliarden Euro Umsatz in 2014) deutliche Umsatzsteigerungen verzeichnen und offenbar immer breitere Konsumentenschichten überzeugen. Hierin sieht der bevh einen klaren Trend: Möbel werden immer häufiger online gekauft.

Möbel online kaufen: Vorteile liegen auf der Hand

Möbel online zu kaufen liegt deshalb klar im Trend, weil die Verbraucher jederzeit via Internet bestellen können. Sie sind auf keine Öffnungszeiten von Möbelhäusern angewiesen. Dies ist gerade dann von Vorteil, wenn man berufstätig ist. Außerdem ist die Vergleichbarkeit im Internet wesentlich besser als im örtlichen Ladengeschäft. Gerade deshabl hat sich Möbel online zu kaufen in den vergangenen Jahren so rasant entwickelt. Und: Der bevh geht davon aus, dass der Trend, Möbel online zu kaufen, noch lange nicht angeschlossen ist. „Der Kauf via Internet etabliert sich derzeit hauptsächlich bei den 14- bis 39-Jährigen. Gerade bei diesen Trends geht der Verband davon aus, dass die Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen und das Wachstumspotential nicht ausgeschöpft ist. Mit Blick auf die Versendertypen sind die Multichannelhändler, die den Kunden auf mehreren Kanälen ansprechen und erreichen, die klaren Gewinner.“

Online-Kauf bei Möbel gewinnt deutlich an Fahrt

Dass dem weiteren Wachstum des Online-Möbelmarktes nichts im Wege steht, prognostizierte das Institut für Handelsforschung (IFH) in Köln bereits Ende 2013, das damals eine Studie mit Konsumentenbefragung zum Thema Möbel online kaufen durchführte. So gingen insgesamt rund 60 Prozent der Befragten davon aus, dass der Online-Kauf von Möbeln zukünftig genauso alltäglich sein werde, wie Schuhe oder Kleidung online geshoppt würden. Rund jeder fünfte Verbraucher stimmte dem sogar voll und ganz zu. Lediglich rund 16 Prozent der Befragten konnten sich eher weniger vorstellen, dass das Möbel-Shopping online selbstverständlich wird. Aus Konsumentensicht ist der Möbelkauf online demnach eine echte Alternative zum stationären Handel – und das, wo in dieser Branche Haptik und Produktpräsentation eine besonders große Rolle spielen. „Hier gilt es sowohl für Online-Händler als auch für stationäre Händler, die Vorzüge des jeweiligen Kanals herauszuarbeiten, um Kunden auch zu treuen Fans zu machen. Nur über den Preis wird sich kein Möbelhändler online langfristig differenzieren können“, so Hansjürgen Heinick, Senior Consultant am IFH Köln. Die Online-Umsatzbringer der Branche seien mit 23 Prozent Marktanteil Tische, Stühle und Bänke vor Schlafzimmermöbeln (16,6 Prozent).

Glas im Vitrinen-Schrank

Der Vitrinen-Schrank ist ein beliebtes Möbel-Stück

Schon früher stellte die Hausdame ihr schönstes Porzellan am liebsten im Vitrinen-Schrank aus

Der Vitrinen-Schrank ist in Deutschland nach wie vor ein äußerst beliebtes Möbelstück. Dies wird gerade bei einem Blick in die Trendanalyse von Google Trends deutlich. Demnach erfreut sich der Vitrinen-Schrank oder auch die Vitrine allgemein schon seit Jahren einer immer größeren Beliebtheit. Gerade in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Niedersachsen und Rheinland Pfalz scheint der Vitrinen-Schrank oder die Vitrine in vielen Haushalten zu finden sein. Das hat sicherlich auch seinen guten Grund. Bietet die Vitrine doch eine wunderbare Möglichkeit, sein kostbarstes Geschirr den Gästen des Hauses zu zeigen und es dabei zugleich zu schützen.

Blickt man in die Geschichte des Möbelbaus zurück, dann gehört der Vitrinen-Schrank von Anfang an zu einem äußerst beliebten Möbelstück. Gerade die wohlhabenden Familien nutzten die Vitrine schon im Altertum, um ihr kostbares Geschirr angemessen zu präsentieren. Dies gilt übrigens auch heute noch so. Wobei man durchaus die verschiedensten Arten von Vitrinen findet. Manche Vitrinen-Schränke eignen sich hervorragend für Geschirr oder Porzellan, andere Vitrinen werden hingegen für Schmuck, Glasobjekte oder auch für Kunstgegenstände genutzt. Und so mancher Sammler von wertvollen Gegenständen bewahrt seine Sammlung gerne in einem Vitrinen-Schrank auf, weil er so seine gesammelten Objekte schützen aber zugleich auch präsentieren kann.

Vitrinen gibt es heute in den verschiedensten Ausführungen. Ob aus Vollglas, aus massivem Holz mit Glastüren, ob als großer Vitrinen-Schrank mit Doppelflügeltür oder die Vitrine mit dekorativer Innenbeleuchtung – der Fantasie sind im Bereich von Materialien, Formen und Farben kaum Grenzen gesetzt. Dies ist auch wohl ein Hauptgrund, warum der Vitrinen-Schrank gerade in den vergangenen Jahren wieder mehr und mehr in den Fokus bei der Wohnungseinrichtung rückt. Passend zu vielen Möbelstücken lässt sich äußerst leicht eine Vitrine finden. Die Auswahl bei den Möbelhändlern ist äußerst groß. Beliebt ist gerade auch die Vitrine mit einem Spiegel als Rückwand. Der Spiegel lässt den Vitrinen-Schrank optisch um ein vielfaches größer wirken. Am einfachsten ist es, sich vor der Anschaffung einmal ausführlich über die vielfältigen Möglichkeiten im Bereich Vitrinen-Schränke zu informieren.

Wandgarderobe - Kombination

Die Wandgarderobe erlebt gerade ihre Renaissance

Praktisch ist sie, die Wandgarderobe, und zugleich ist sie zu einem Möbelstück geworden, das gerne als Accessoire bei der Inneneinrichtung genutzt wird. Dass die Wandgarderobe gerade jetzt eine Art Renaissance erlebt, ist zwar an den Trendentwicklungen deutlich zu erkennen. Warum allerdings die Wandgarderobe gerade in den vergangenen 2 Jahren eine neue Beliebtheit erfährt, kann man nur vermuten.

Möbel haben sich in den vergangenen Jahrzehnten weg vom schlichten „Must have“ hin zu ganzen Wohnwelten entwickelt, deren Phantasie durch immer neue Materialien, Farben und Formen kaum noch Grenzen gesetzt sind. Dazu gehört auch die Wandgarderobe. Begonnen hat die Geschichte der Garderobe bereits im 16. Jahrhundert. Damals fiel das Wort zum ersten Mal im deutschen Sprachraum, seit dem 17. Jahrhundert ist sie aus gut bürgerlichen Wohnungen nicht mehr wegzudenken. Jedoch verstanden die Menschen damals unter einer Garderobe eher einen Raum, in dem die Kleidung aufbewahrt wurde. Aber auch in Theatern, Bibliotheken und sogar in Schulen und Kindergärten setzten sich schließlich die Garderoben als der Ort durch, an dem man seine Jacke, seinen Mantel, Hut oder auch Schirm abgab und noch heute abgibt.

Die heutige Wandgarderobe ist gleich eine komplette Kombination

Im Laufe der Jahre veränderten sich die Garderoben in den privaten Haushalten. Längst nicht jeder konnte sich einen ganzen Raum für seine Kleidung leisten. So erfolgte im Laufe der Zeit die Trennung zwischen dem Kleiderschrank und der Garderobe, die schließlich als Wandgarderobe nun vor allem im Eingangsbereich von Wohnungen zu finden ist. Dabei hat die Wandgarderobe von heute einen regelrechten Wandel vollzogen, denkt man einmal an die eher mit Kleiderhaken ausgestatteten Wandgarderoben der 1960er bis 1990er Jahre. Heute ist die Wandgarderobe ein gern genutztes Accessoire im Eingangsbereich des Wohnraumes. Da liegt nicht zuletzt an den sich verändernden Farben, Formen und Materialien. Wenn heute die Rede von der Garderobe oder auch Wandgarderobe ist, dann ist damit meist eine komplette Kombination gemeint, die sich je nach Platz und Bedarf variieren lässt. So sind in den meisten Garderobensets neben dem obligatorischen Spiegel, dem Jacken- und Mantelständer auch meist ein Schuhregal oder gar ein Garderobenschrank enthalten.

Das Wandregal verändert sich: Heute gibt es viele, moderne Designs

Wohntrend: Wandregal auch als Raumteiler

Das Wandregal, auch gerne als Raumteiler genutzt, entwickelt sich seit etwa zwei Jahren wieder zu einem beliebten Wohntrend. Der Blick in Google-Trends verrät, dass die Nachfrage nach dem Wandregal nach einem Tiefpunkt in 2011 wieder deutlich ansteigt. Besonders in den Großstädten Dresden, Berlin, Hamburg, Magdeburg, München oder auch Leipzig liegt das Regal deutlich im Trend.

Die steigende Nachfrage nach dem Wandregal hat gerade wohl etwas mit den vielfältigen Systemen zu tun, die in den vergangenen Jahren entwickelt wurden. Fällt einem doch beim Thema Wandregal meist erst einmal das Regal ein, auf dem die Konserven und Einmachgläser im Wirtschaftsraum aufbewahrt werden. Doch dieses eingestaubte Image hat das Wandregal längst hinter sich gelassen. Das heutige Regal ist vielfältig einsetzbar, weil Farben, Formen und Design in den vergangenen Jahren den Ansprüchen immer mehr angeglichen wurden. Heute ersetzt ein modernes Wandregal beispielsweise einen kompletten Kleiderschrank.

Wandregal: Viele neue, moderne Designs

Am bekanntesten ist nach wie vor sicherlich das Regal für den Wohnzimmerbereich. So finden oftmals der Flachbildfernseher, die CD-Sammlung, Bücher und DVD’s ihren Platz im Wandregal. Beleuchtungssysteme sorgen dabei für den gewissen Pfiff. Gerne eingesetzt wird das Wandregal wegen der vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten, vor allem aber wegen seines zeitlosen Designs. Verschiedenste Oberflächen und Farben erfüllen dabei die unterschiedlichsten Ansprüche und Erwartungen. Natürlich ist das einfache Wandregal als Aufbewahrungsort für die Büchersammlung aus kaum einer Wohnung wegzudenken. Dass sich das Wandregal aber beispielsweise zu einer kompletten Wohnwand entwickeln oder auch als intelligenter Raumteiler genutzt werden kann, wird noch zu oft außer Acht gelassen. Hier kann man sich bei Möbelhändlern verschiedenste Anregungen holen.

Das Wandregal verändert sich

Was sich in den vergangenen Jahren erheblich verändert hat, ist die Form des Wandregals. Am bekanntesten ist sicherlich die klassische rechteckige Form. Mit den neuen Designs beim Wandregal lassen sich heute aber richtige Highlights in jede Wohnung bringen. Ob beispielsweise als Bootsregal mit eher spitzer Form, als dreieckiges Eckregal, als TV Paneel in modernen Farben oder als bauchiges Weinregal – das Wandregal hat sich erheblich verändert. Kein Wunder also, dass sich das Wandregal angesichts der Veränderungen wieder zu einem klaren Wohntrend entwickelt.

Welche Bettdecke für den Sommer oder Winter passt, ist eine individuelle Entscheidung.

Die richtige Bettdecke: So bleibt es im Sommer kühl

Welche Bettdecke im Sommer und welche Bettdecke im Winter? Vor dieser Frage stehen Millionen Deutsche alle Jahre wieder – einmal im Herbst und einmal im Frühjahr. Welche Bettdecke hält also im Sommer kühl und welche Bettdecke hält im Winter schön warm? Hierzu muss man eines grundsätzlich vorweg wissen: Etwa 80 Prozent der Körperwärme wird während des Schlafs über die Bettdecke geregelt. Das macht schnell deutlich, wie entscheidend die Bettdecke auch den Wohlfühlfaktor bestimmt. Viele schwören auf eine sogenannte Ganzjahres-Bettdecke. Es mag sein, dass manche Menschen damit gut zurechtkommen.

Bettdecke für den Sommer

Die kalte Jahreszeit neigt sich dem Ende entgegen. Die ersten Frühlingsboten sind schon deutlich zu sehen. Mit großen Schritten wird es nun auf den Sommer zugehen. Bald kann man wieder bei geöffnetem Fenster schlafen und braucht sich keine Gedanken mehr um frostige Nächte zu machen. Das ist die Zeit, in der man über einen Wechsel der Bettdecke nachdenkt. Die „Winterreifen“ kommen ab, jetzt stellt man sich auch im Schlafzimmer auf den Sommer ein. Dabei fühlen Frauen anders als Männer. Der männliche Wärmehaushalt funktioniert anders als der bei Frauen. Während „er“ schwitzt, bibbert „sie“ unter der Bettdecke. Um es physikalisch auszudrücken: Der Mann „produziert“ im Schlaf durchschnittlich 100 Watt Energie, die Frau hingegen „nur“ etwa 60 Watt. Darum: Die Wahl der richtigen Bettdecke ist letztlich eine individuelle Entscheidung. Dieser Grundsatz sollte bei der Anschaffung einer Bettdecke immer bedacht werden. Es mag zwar schöner aussehen, wenn die Betten von Partnern gleich aussehen, was die Bettdecke betrifft, dem Wärmehaus eines einzelnen Menschen jedoch tut das nicht gut. Selbst bei der Füllung einer Bettdecke spielt nicht nur der Geschmack eine Rolle. Vor allem ist es auch hier das persönliche Wohlbefinden. Schwört der eine eher auf Daunen, mag der andere lieber synthetische Bettdecken oder Decken gefüllt mit Naturhaar. Eines ist jedoch erwiesen: Während der warmen Jahreszeit von etwa Juni bis September eignen sich Bettdecken mit einer Baumwoll-Füllung, einer Faser-Füllung oder auch einer leichten Daunen-Füllung. Sie bringen die nötige Kühle in heiße Sommernächte. Der Unterschied zwischen einer Sommer- und einer Winter-Bettdecke ist sehr leicht zu erkennen: Der Füllgrad ist bei einer Sommer-Bettdecke geringer als bei der Winter-Bettdecke. Das bedeutet, dass eine schwere Bettdecke nicht unbedingt für den Winter gedacht ist. Der Grad der Füllung reicht von 1 (Hochsommer) bis 5 (frostiger Winter).

Entscheidend: Die Pflege der Bettdecke

Ein Aspekt darf bei der Wahl der passenden Bettdecke nie außer Acht gelassen werden. Jeder Organismus gibt im Schlaf Flüssigkeit über die Haut ab. Dies kann in einer Nacht sogar ein halber Liter sein. Diese Flüssigkeit wird zum größten Teil von der Bettdecke aufgenommen, der Rest „verschwindet“ in der Matratze. Gutes Lüften ist darum äußerst notwendig. In den Sommermonaten kann man Bettdecken zum Durchlüften auch leicht nach draußen hängen – einfach über zwei Stühle legen. Viele Bettdecken dürfen heute aber auch schon in die Waschmaschine. Hier sollte man auf die Pflegeanleitung der Hersteller achten.

Bei den Wohntrends 2015 spielt die Farbe Blau eine entscheidende Rolle.

Wohntrends 2015: Farbe Blau steht in diesem Jahr im Mittelpunkt

Wenn es um die Wohntrends 2015 geht, dann besticht im Bereich der Farben in diesem Jahr ganz klar das Blau. Blau im Wohnbereich setzt nicht nur Akzente, die Farbe Blau spielt bei den Wohntrends auch aus psychologischer Sicht eine sehr wichtige Rolle. Sollten Sie sich also mit den Wohntrends dieses Jahres beschäftigen, werden Sie um die Farbe Blau nicht umhin kommen. Und das hat auch seinen guten Grund.

Wohntrends: Kombination von Farben und Materialien

Wohntrends: Ein Sideboard in blau setzt beispielsweise Akzente.

Wohntrends: Ein Sideboard in blau setzt beispielsweise Akzente.

Gerade was die Kombination von Farben und Materialien betrifft, kommt es bei den Wohntrends in diesem Jahr auch auf den passenden Mix an. Hier sagt die Psychologie ganz eindeutig, dass sich Blau hervorragend mit anderen Farben aber auch vor allen Dingen mit diversen Materialien kombinieren lässt. Ob die dunkelblaue Tischdecke auf dem rustikalen Esstisch im Landhausstil, das Sideboard im Vintage Stil in bläulich-zarten Tönen, der Sessel im Denim-Look aus recyceltem Jeansstoff oder das komplette Jugendzimmer in Saphirblau – im Wohnbereich lassen sich viele Möglichkeiten finden, nicht nur Materialien zu kombinieren, sondern auch Farben.

Blau hat viele positive Auswirkungen auf den Organismus

Dass die Farbe Blau auf den Organismus hat, ist in der Psychologie schon lange bekannt. Das ist auch wohl ein Grund, warum das Blau bei den Wohntrends in diesem Jahr im Vordergrund steht. Psychologisch betrachtet strahlt das Blau Ruhe und Sehnsucht aus. Ein strahlend blauer Himmel wirkt ebenso beruhigend auf den Organismus, wie ein tief blaues Meer. Blau ist nach Auskunft der Psychologen ein deutliches Signal an den Körper, dass alles ruhig ist. Blau im Wohnbereich eingesetzt signalisiert also den Ruhepol in einer hektischen und lauten Zeit. Blau findet sich überall in der Natur wieder, in die sich der Mensch gerne zurückzieht, um abzuschalten, sich zu erholen. Diese Möglichkeiten bietet die Farbe auch im Wohnumfeld des Menschen.

Kombiniert man die Farbe Blau im Wohnbereich mit anderen Farben, so ist es psychologisch erwiesen, dass das Blau immer als der distanzierteste Bereich wirkt. Blau schafft in der Wohnung Distanz – Distanz von allem, was „belastet“, was aufregt oder stört. Bei der Suche nach den Wohntrends wurde gerade diesem Aspekt eine besondere Bedeutung zugemessen. In der Natur wirkt jedes Objekt, das in der Ferne liegt, bläulich – ob an kalten Wintertagen oder in warmen Sommermomenten. Diese bläuliche Färbung entsteht durch die zahlreichen Luftschichten, die zwischen dem Objekt und dem Auge liegen. Setzt man also die Farbe Blau im Wohnbereich ein, schafft man Distanz, die wiederum für Entspannung sorgt.

Und noch ein Aspekt ist bei den Wohntrends ganz entscheidend. Die Farbe Blau steht für Sicherheit. Der Mensch an sich liebt die sicheren Bereiche, in denen er entspannen kann. Warum also sollte man nicht in seinem Wohnumfeld diese Sicherheit durch den Einsatz von blauen Farbtönen schaffen?